Tiefenbohrung

Heizen mit Erdwärme ist eine gute Sache, bietet doch die Geothermie, so der Fachbegriff für Erdwärme eine schier unerschöpfliche Energiequelle. In Ländern wie Island oder der Schweiz wird die Erdwärme schon sehr häufig und extensiv genutzt, um Häuser warm zu halten oder auch Kühlsysteme zu betreiben. Vor dem „Anzapfen“ der Erdwärme muss eine Tiefenbohrung erfolgen. Durch die Tiefenbohrung gelangt man in die Erdschichten, die heißt genug sind, um das Heizen mit Erdwärme zu ermöglichen. Die Arten der Nutzung der Erdwärme nach der Bohrung sind vielfältig. Sie können zum Beispiel direkt eine Erdwärmeheizung installieren lassen, die über einen Wasserkreislauf funktioniert und im Winter warm und im Sommer kühl halten kann.

tiefenbohrung

Nach der Tiefenbohrung, die auch Erwärme Bohrung genannt wird, muss in jedem Fall eine Erdwärmepumpe installiert werden. Die Wärmepumpe nutzt Erdwärme und macht Sie einem Heizungs- oder Kühlsystem zugänglich. Eine Wärmepumpe für Erdwärme nutzt herkömmlichen Strom aus der Steckdose, um an die Erdwärme zu kommen. Das Heizen mit Erdwärme spart Ihnen aber innerhalb weniger Jahre nicht nur die Stromkosten (die für den Einsatz der Wärmepumpe für Erdwärme sowieso gering sind), sondern auch die auf absehbare Zeit noch stärker ansteigenden Kosten für Heizöl. Heizen mit Erdwärme gehört die Zukunft.